(09876) 978797 info@tennishalle-rohr.de
Seite auswählen

Herren 30 – Sommer 16

Herren 30 starten mit 9:0 Kantersieg in die Saison

Unsere Herren 30 traten am 5. Mai zum Saisonauftakt in Stein an. Bei herrlichem Sonnenschein konnten sie erstmals im neuen Teamoutfit – herzichen Dank an Kathrin an dieser Stelle – auflaufen. Unser Team war nach der guten Saisonvorbereitung am Gardasee heiß auf den ersten Einsatz und startete in folgender Aufstellung

  1. Matze
  2. Philipp
  3. Flo
  4. Andi
  5. Tobi
  6. Alex

Da die Steiner komplett ohne ihre Spitzenspieler aus der Herren 50-Mannschaft angetreten sind, verlief die Partie relativ einseitig und unsere Herren 30 konnten alle ihre Einzel sehr souverän gewinnen. Auch in den anschließenden drei Doppeln ließen die Rohrer nichts anbrennen und starten somit ohne Satzverlust souverän mit 9:0 in die Saison. Der erste Schritt auf dem Weg zur avisierten Rückkehr in die Bezirksklasse ist somit getan. Weiter geht es bereits nächsten Samstag auswärts gegen Langfurth.

Schweißtreibendes Training in Riva del Garda

Nachdem unsere Herren 30 sowohl in der vergangenen Winter- und Sommerrunde Tabellenschlusslicht waren, machten sich Teile der Mannschaft unterstützt von A.B. aus R. auf den Weg zum Gardasee, um top vorbereitet in die nächste Sommersaison zu starten und die Negativserie zu beenden. Die Anfahrt im chicen marineblauen Mannschaftsbus wurde aufgrund der lange Zeit erfolglosen Suche nach Schafkopfkarten („bayerisches Blatt“) fast zum Fiasko, als A.S. im Bleistift in Kiefersfelden im Grenzgebiet doch noch das letzte Bayerische Blatt in Deutschland ergattern konnte.

Bei der Ankunft im Sporting Hotel Riva war das Erstaunen groß. Statt der bestellten 23 Grad und Sonne wurden wir mit 10 Grad, Nieselregen und 100 % Regenwahrscheinlichkeit überrascht. Nichtsdestotrotz starteten unsere Herren gleich ihr Trainingsprogramm. Danach konnte die ausgezeichnete Küche des 4-Sterne Hotels erstmals in Anspruch genommen und erste Grappa Spezialitäten (Stravecchia und Veccio Romano) getestet werden.

Am nächsten Tag standen 8 Stunden schweißtreibendes Training auf dem Trainingsplan, der von F.L. und A.B. individuell auf die Stärken und Schwächen eines jeden Einzelnen abgestimmt und in minutiöser Kleinarbeit aufgestellt wurde. Die Entspannungsphase im Spa-Bereich wurde durch grobmotorische und unkontrollierte Aufguss-Einlagen schnell beendet. Erst nach dem Gourmet-Abendessen war wieder alles chic. Beim Genuss von Rum Brugal aus der Dom Rep kamen kurzzeitig karibisches Flair auf.

Am Tag 3 fiel die 8 Uhr Trainingseinheit dem Wetter zum Opfer. Unser Bergführer entschied kurzerhand, dies mit einem Berglauf zur Kapelle St. Barbara auf dem Monte Oro zu kompensieren. Nachdem der Anfang gefunden war, ging es den Anstieg auf den Spuren Reinhold Meßners ohne zusätzlichen Sauerstoff vorbei an der Bastillion im Höllentempo hinauf. Ausreißer F.L. erklamm die Kapelle im Rekordtempo und gewann somit die Bergwertung souverän. F.B. und A.B. beendeten die Tour kurz vor der Kapelle bei herrlichem Blick über den Gardasee. Mit erheblichem Rückstand erreichten auch A.S. und A.B. das Ziel. Nach dem Abstieg genehmtigte sich unser Team ein wohlverdientes Hopfenkaltgetränk in der Bastillion.

Bei der Nachmittagseinheit waren die schweren Beine aufgrund der hohen Trainingsintensität deutlich zu sehen. Unsere 30er versuchten nach dem Vorbild von Rugby Spielern ihre Beine durch mehrminütige bzw. mehrsekündige Eisbäder kombiniert mit Saunagängen zu reaktivieren. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg. 😉 Am Abend kam es zum großen Show-Down am Karteltisch. Nach der verheerenden Niederlage am Vortag versuchten F.B. und A.B. Schadensbegrenzung zu betreiben, um ihre Verluste zu minimieren. Dank einer notwendigen Regeländerung, mehreren Flaschen Wein, gewissen Diskussionen um die Voraussetzengen fürs Legen und einem kurzen Wutanfall gelang es tatsächlich die Verluste auf wenige Euro zu begrenzen. Die Gewinne werden jedoch nicht saldiert ausbezahlt, sondern zur Finanzierung einer Grillfeier eingesetzt.

Am letzten Tag gaben unsere Recken mittlerweile bei traumhaftem Wetter nochmals alles und mobilisierten die letzten Kraftreserven. Früh und morgens wurde nochmals intensiv an der Technik gefeilt. Sportskanone F.L. Streute noch einen mehrstündigen Mountain-Bike Ausflug ein. Die sportwissenschaftliche Auswertung des Trainingslagers wird im Nachgang  aufgrund der Aufzeichnugen der I-Watch erstellt.

Den letzten Abend ließen unsere 30er gemütlich an der Bar ausklingen. Es war deutlich festzustellen, dass der Zahn der Zeit auch an unseren Spielern nagt. Während beim letzten Ausflug an den Gardasee vor drei Jahren noch tägliche Ausflüge in die Disco Hollywood auf der Agenda standen, fand das Nachtleben am See dieses Jahr komplett ohne unser Team statt.

Auf der Heimreise wurde unserem Trupp fast die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. Als potenzielle Schleuserbande eingestuft, bedurfte es einiger netter Worte von A.S. um den Bundesgrenzer zu besänftigen und die Rückreise zu ermöglichen.

Fazit des Traingslager: 20 Stunden Tennis, Monte Oro bestiegen, Viel Spaß, erfolgreiche Rückreise und somit alles chic 😉

Herren 30 sammeln nächsten Punkt

Unsere Herren 30 kämpfen derzeit mit Uttenreuth und Altenberg um den letzten Nichtabstiegsplatz in der Bezirksliga. Am 17.2 kam es zum ersten Abstiegsschlager gegen Uttenreuth, die wie schon die ganze Saison ohne die, uns bestens bekannten Spitzenspieler, Fabus Schrei und Markus Stoudamire angetreten sind. Mit Achim, Matze, Philipp und Tobi schickte unser Capitano ein schlagkräftiges Team ins Rennen.

Erste Runde: Matze mit starker Vorhand und solidem Slice souverän gegen technisch guten und nahezu fehlerfrei spielenden 175cm großen Gegner. Ansehnliches Spiel.

Tobi im Eiltempo, ließ den Bringergegner, mit technischen Defiziten, dafür aber mit hoher Konstanz, keine Chance. Das Match beendete er mit seinem Lieblingsaufschlag auf der Vorteilseite – Slice nach außen aufs Band.

Somit sicherte 2x Bär die überraschende 2:0 Führung.

Zweite Runde: Philipp konnte gegen den drucklos aber mit guter länge aggierenden Käppiträger (Schirm nach hinten) seine Rückhand ignorieren und mit der gewohnt starken Vorhand das Spiel diktieren. Nach deutlichem Rückstand im zweiten verhalfen Phil starke, konzentrierte 10 Minuten gegen den zu diesem Zeitpunkt hoch motivierten und dies mit etlichen Brüllern untermalenden Gegner. Der obligatorische Handschlag zum Schluss wurde verweigert, da Phil zwischen jedem Ballwechsel in seine Hand hustete.

Zu Achims Spiel gibt es nicht viel zu sagen. Nach dem ersten Break und den ersten zwei Aufschlagspielen des Gegners war klar: der Satz ist gelaufen. Achim gelang es nicht sich zu steigern und so verlief der zweite Satz genauso.

Vor den Doppeln war es auch ziemlich wahrscheinlich, dass der gegnerische 1er (ehemaliger Regionalligaspieler) egal in welcher Konstellation sein Doppel gewinnen wird. Somit wurden zwei vermeintlich schlagkräftige Doppel aufgestellt. Wie erwartet ging das Doppel 2 gegen den Uttenreuter 1er klar an die Gegner. Nach Satzbällen im ersten lief das Spiel im Einser Doppel zunehmend an unserem Doppel vorbei. Zu wenig Druck, zu schlechtes Volleyspiel und ein am Netz gut aufspielender Gegner ergaben somit die doppelte Doppelpleite. Ob das 3:3 als Punktgewinn oder als Punktverlust zu werten ist, wird sich erst nach dem abschließenden Entscheidungsspiel gegen Altenberg endgültig beurteilen lassen.

Herren 30 verpassen nächste Überraschung denkbar knapp

Am Samstag, den 3. Februar traten unsere Herren 30 gegen die gut bekannte Mannschaft aus Sachsen, welche im Sommer in der Landesliga aufschlagen, an. Die Sachsener haben sich im Winter mit den besten Spielern aus Ornbau und Feuchtwangen verstärkt und standen vor der Begegnung mit beeindruckender 8:0 und 21:3 Bilanz an der Tabellenspitze.

In der ersten Runde begannen Alex und Flo. Alex trat gegen den ehemaligen Ornbauer Spitzenspieler Sven Reinhardt an. Obwohl Alex der ein oder andere starke Punkt gelang, war Reinhardt, der um 7 Leistungsklassen besser eingestuft ist als unser Alex, zu fit, zu schnell und zu sicher, als dass Alex eine wirkliche Chance gehabt hätte. Alex wehrte sich nach Kräften, doch nach einer guten Stunde stand es 1:0 für Sachsen.

Auf Position 2 trat Flo gegen den Tennis-Haudegen Jürgen Steger an. Jürgen ist unseren 30er bestens bekannt, da er beim wöchentlichen Doppeltraining oftmals am Nebenplatz sein Können unter Beweis stellt. Die Begegnung war im ersten Satz relativ ausgeglichen. Da Jürgen mit seinem eingesprungenen Service zu viele leichte Punkte von Flo geschenkt bekam, ging der 1. Satz auch nach Sachsen. Im 2. Satz agierte Flo konzentrierter und konnte schnell mit 4:0 in Führung gehen. Diese Führung konnte er mit 6:2 auch ins Ziel bringen. Im Super-Tie-Break traf Flo – sehr zum Leidwesen von Jürgen – das ein oder andere Mal die Linie, die in der ATV Halle ein Zurückspielen fast unmöglich macht, und gewann letztlich mit 10:5 gegen den LK9er..

In der zweiten Runde hatte Tobi das Vergnügen mit Andi Möller. Tobi zeigte insgesamt seine beste Leistung seit langem. Ihm gelang sowohl im ersten als auch im zweiten Satz  das Kunststück einen 0:3 Rückstand aufzuholen. Der erste Satz ging trotz Satzbällen von Tobi noch mit 7:5 an Andi Möller. Den zweiten Satz konnte sich Tobi nach sehenswerten Ballwechseln mit 6:4 sichern, so dass auch hier der Match-Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Leider war hier das Glück mehr auf Seite der Sachsener. Der Match-Tiebreak endete 10:8 für Andi Möller.

Im Spitzenspiel trat Roßtal-Import Achim gegen Michl Wolf, CEO der gleichnamigen Firma aus Heilsbronn an. Achim zeigte eine starke Leistung und konnte an seinen guten Auftritt bei den Mittelfränkischen Senioren-Meisterschaften anknüpfen. Dank tadelloser kämpferischer Leistung holte er sich den ersten Satz mit 6:4. Auch der zweite Satz war sehr eng und beide lieferten sich viele spektakuläre Rallys. Leider zog Achim im Tie-Break knapp den Kürzeren. Bei Achim ließen nun nach großem Kampf die Kräfte nach und er wurde etwas zu passiv. Diese kleine Schwäche wusste Michl Wolf sofort auszunutzen und holte sich den Super-Tie-Break mit 10:6.

Somit stand es nach den Einzeln 3:1 für die haushohen Favoriten. Mit etwas mehr Fortune wäre sogar ein 3:1 für uns und somit ein senstationeller Punktgewinn gegen den Spitzenreiter möglich gewesen. In den Doppeln ließen die Sachsener nichts mehr anbrennen und gewannen gegen Tobi und Achim bzw. Alex und Flo jeweils in zwei Sätzen. Somit ist den Sachsenern der Meistertitel nicht mehr zu nehmen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Unsere Herren 30 liegen somit weiterhin auf dem Vorletzen Tabellenplatz. In den nächsten beiden Partien am 17.2 gegen Uttenreuth und am Nachholtermin 31.3 gegen Altenberg fällt die Entscheidung um den Klassenerhalt.

Überraschungspunkt für unsere Herren 30

Am 9. Dezember gingen unsere Herren 30 in der Halle des Fusionsvereins ATV Franconia Nürnberg gegen die Landesliga Herren 30 Mannschaft des TC Großgründlach an den Start. Die Mannschaft aus dem Knoblauchsland um Mannschaftsführer Steffen Walther, der selbst für den TC Hof bereits in der Bundesliga!!! der Herren 30 aufschlug, waren dabei klarer Favorit.

Für uns begannen Flo B. auf Position 4 und Matze B. Position 2. Flo trat gegen den sehr erfahrenen und routinierten Bernd Machnik an. Obwohl Flo B. den ein oder anderen Fehler einstreute, gelang ihm nach hauchdünn gewonnenem ersten Satz zumindest im zweiten ein klarer Erfolg (7:6/6:1). Matze musste nach dem Schlägerklau erstmals mit neuem Schläger antreten. Im 1. Satz hatte er noch Schwierigkeiten sich mit dem neuen Material zurecht zu finden. Mit zunehmender Spieldauer änderte sich dies jedoch und er gewann letztlich im Super-Tie-Break, trotz zwischenzeitlichem 1:6 Rückstand gegen Simon Götz. Somit stand es zur Überrraschung aller plötzlich 2:0 für Rohr.

In der zweiten Runde durfte unser Roschdler Achim gegen Halb-Profi Walther antreten. Achim wehrte sich nach Kräften und zeigte eine hervorragende Leistung, die immerhin zu einem 2:6 und 2:6 reichte. Mehr war nicht gegen diesen Gegner nicht drin. An Position 3 trat unser Wahl-Ingolständer Philipp P. gegen Landesliga-Mann Fischer an. Philipp erwischte leider keinen guten Tag, die mangelnde Spielpraxis war ihm deutlich anzumerken und er verlor sang- und klanglos mit 2:6 und 2:6. Somit stand es nach den Einzeln Unentschieden.

Ziel unserer 30er war es ein Doppel zu gewinnen, um das Unentschieden zu halten, auch wenn dies ein schweres Unterfangen werden würde. Philipp und Flo wurden in Doppel 2 von Steffen Walther und Bernd Machnik im Satz 1 in wenigen Minuten mit 0:6 deklassiert. Im zweiten Satz lief das Spiel dank deutlicher Leistungssteigerung zwar auf Augenhöhe, in den entscheidenden Phasen erwies sich aber Steffen Walther als zu stark. Somit ruhten die Rohrer Hoffnungen auf Matze und Achim. Diese lieferten sich eiinen harten Fight um jenden Ball mit ihren Großgründlacher Kontrahenten. Im Super-Tie-Break hatte die Rohr/Roßtal Kombo aber den besseren Start und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Somit stand am Ende der erste Punktegewinn der Wintersaison gegen die Landesliga-Truppe aus Großgründlach.

Herren 30 verlieren klar gegen Kornburg

Unsere 30er traten nach der 2:4 Niederlage gegen den Fusionsverein ATV 1873 Nürnberg Süd am 18. November in der ATV Halle gegen den TSV Kornburg an. Nachdem Matzes Tennisschläger geklaut, Andis Wade lädiert und Philipps Aufenthaltsort unbekannt war, traten wir mit dem Roschdler Achim, Flo B., Flo. L. Und Capitano Alex gegen die im Schnitt 4 LKs besser eingestufen Kornburger an.

Auf Position 4 zeigte Alex gegen Frank Salomon eine ordentliche Leistung, agierte in den entscheidenden Momenten jedoch unglücklich und musste sich somit mit 4:6 und 4:6 geschlagen geben. Auf der 2 trat Flo gegen Fabian Rasch an. Nachdem er im ersten Satz die Chancen zur 5:3 Führung leider nicht nutzen konnte, unterliefen ihn zu viele Fehler und er verlor verdient mit 4:6 und 2:6. In der zweiten Runde hatte Flo L., der leider krankheitsbedingt nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, Hirsch nicht allzuviel entgegenzusetzen, so dass es am Ende 0:6 und 1:6 stand. Das Spitzenspiel konnte Achim lange offen gestalten. Sein Kontrahent Maximilian Kösser steigerte sich jedoch mit zunehmender Spieldauer und gewann schließlich mit 6:4 und 6:1.

Somit war die Partie bereits nach den Einzeln entschieden. Unsere Jungs wollten zum Ausklag noch gemütlich und entspannt die beiden ausstehenden Doppel spielen. Im Doppel 1 gelang dies auch recht gut, wobei Flo und Achim beim 2:6 und 2:6 die Überlegenheit der Gegner anerkennen mussten.

Das Doppel 2 jedoch war geprägt von unsportlichem und unverständlichem Verhalten eines Kornburger Spielers. So kam es, dass unser Doppel trotz gewonnenem ersten Satz das Match abbrach und die Kornburger vorzeitig zum Duschen schickte, um eine weitere Eskalation zu verhindern.  Leider kein schönes Ende dieses ansonsten schönen Tennistages.

Unsere 30er freuen sich dennoch bereits aus ihren nächsten Auftritt gegen Großgründlach, der mit Sicherheit ohne Zwischenfälle ablaufen wird.