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Sehenswerte und teils höchst spannende Partien boten 20 spielstarke westmittelfränkische Herren beim ersten Tennis-Doppelturnier in Rohr, das nun zur festen Einrichtung werden soll. Im packenden Finale setzten sich Markus Staudacher und Michael Wolf glücklich gegen Fabian Reisch und Daniel Strößner durch. Obwohl die Partien in zeitlicher begrenzter Kurzform ausgetragen wurden, standen sich in der entscheidenden Partie der 3er-Finalgruppe die favorisierten Paarungen gegenüber. Das abwechslungsreiche Match bot dann auch jede Menge Spannung und hochklassige Ballwechsel. Lange Zeit wurden Breakbälle nervenstark abgewehrt. Reisch/Strößner zogen mit dem ersten Break auf 5:3 davon, ehe Staudacher/Wolf mit immer besser werdendem Returnspiel wieder ins Spiel zurückkamen und am Ende glücklich mit 7:5 die Oberhand behielten. Wegen der Stärke der angetretenen Paarungen – von der Kreis- über die Bezirks- bis zur Landesliga – und der verkürzten Matchvariante galt es in der Vorrunde auch für die Finalisten, die eine oder andere knifflige Situation zu lösen. Landesligaspieler Staudacher aus Petersaurach, der ab sofort für SC Uttenreuth aufschlägt, und Wolf (1. FC Sachsen) drehten gegen die jungen Woitiniek/Zeh (SV Nürnberg-Süd/Sachsen) einen 1:4-Rückstand noch in ein 7:6 um. Der Herrieder Reisch, jetzt für den Landesligisten CaM Nürnberg aktiv, und Strößner (Sachsen) bezwangen die Feuchtwanger Brüder Florian und Peter Krommer (Bezirksklasse 2) 6:4 sowie die Sachsener Herren-40-Bezirksligaspieler Roland Kandler und Jürgen Steger knapp mit 7:5. Rang drei ging am Ende an den Petersauracher Andreas Herrmann – der Ex-Bayernligaakteur aus Petersaurach schlägt berufsbedingt im oberbayerischen Seefeld auf – und seinen Klubkameraden Dominik Bader. Sie unterlagen Reisch/Strößner klar mit 1:6 und mussten gegen Staudacher/Wolf verletzungsbedingt aufgeben. Rang vier sicherten sich die Krommer-Brüder vor dem Bad Windsheimer Michael Kasseckert (SG Herrieden) und Jens Ulrich aus Ansbach (TC Roth) sowie Florian Bär und Matthias Bär (TSV Rohr). Ex-Landesligaspieler Klaus Moser aus Heilsbronn, seit einem Jahr für Bezirksklasse-Aufsteiger FC/DJK Burgoberbach im Einsatz, belegte an der Seite von Christian Dehm (TSV Bechhofen) den siebten Rang. Woitinek/Zeh, Kandler/Steger und Stefan Dehm/Jonas Holzschuh (SV Arberg) kamen auf den weiteren Plätzen „ins Ziel“. Turnierveranstalter Daniel Strößner freute sich bei der Siegerehrung über die gelungene Premiere in der schmucken Rohrer Halle sowie das gezeigte Niveau und sicherte eine Neuauflage des Wettkampfs im nächsten Jahr zu. /bilder/webnews/sommer10/img61736223_small.jpg