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So, am vergangenen  Sonntag war das letzte Spiel der Winterrunde angesagt, gegen Nürnberg Johannis. Es war unsere letzte Chance, um uns mit aller Macht doch noch dem Abstieg zu entziehen.L eider ist das nicht gelungen, wie die vorherigen Spiele auch, sodass wir im nächsten Jahr eben eine Klasse tiefer antreten werden.

Hier der Bericht, wie es denn überhaupt zu der erneuten Niederlage kam:

Angetreten sind wir mit Dieter, Horst, Ernst und Emil aus Roßtal, der uns mal wieder gerne unterstützt hat. Mit ihm fange ich auch an und muss sagen, er hatte es nicht leicht mit seinem Gegner. Immer wieder gab es Differenzen um Bälle, die aus sein sollten; oder auch nicht. Teilweise wurde heftig diskutiert aber letztendlich fand man doch wieder zusammen und es kam ein spannendes Spiel heraus. Den ersten Satz musste Emil mit 2:6 abgeben, gewann dann aber mit starkem Spiel den zweiten mit 6:4. Folglich musste der Super Tiebreak die Entscheidung bringen. Emils Gegner musste 3 Matchbälle abwehren, ehe er mit 14:12 den Sieg für sich beanspruchen konnte.

Gleichzeitig dufte ich mich mit einem Spieler abmühen, der sehr laufstark war, gut aufgeschlagen hat und auch beim Überkopfball seine Chancen nutzte. Es entwickelte sich ein schönes Spiel, jeder akzeptierte die Entscheidung des anderen, aber es gab auch nichts zu meckern…Spannend ging es zu, mit langen intensiven Spielen und einem 7:5 für Johannis.Der zweite Satz fing gut an, ich konnte mit 3:0 in Führung gehen, aber der Gegner ist wieder aufgewacht und holte Bälle, die schon „im Sack“ waren, zurück. Na ja und wenn ich dann nicht so konsequent draufgehe……Aber er hatte ja auch einen Spezialschläger dabei, !!!!!

Dieser zweite Satz hatte es in sich, die Kondition wurde zusehens weniger, denn mit insgesamt  intensiven    2 ¾  Stunden  war die Spielzeit doch schon recht lang, für uns nicht mehr ganz so junge Hüpfer.  Gestartet waren wir beide mit einem Dreitagebart….Aber was soll ich sagen, obwohl ich durchaus  – mal wieder – die Möglichkeit hatte, einen Erfolg einzufahren, blieb er mir verwehrt, weil ich den Tiebreak blöderweise mit 9:11 abgegeben und somit den zweiten Satz mit 6:7.

Und hier seien noch zwei wichtige Fachbegriffe im Tennis erklärt:

Dusel    :      Glück, das immer nur der Gegner hat
Dussel  :      Gegenspieler, der immer Dusel hat

Grins….

Mit einem sportlichen Handschütteln verließen wir platt den Platz und machten den Weg frei für Dieter. In der zweiten Runde konnten also Dieter und Ernst ihr Können unter Beweis stellen. Beginnen möchte ich mit dem Match von Dieter. Also, es gibt da nicht so viel zu sagen, weil das Spiel nicht lange dauerte, da Dieter sich leider gezwungen sah, die Arbeit abzubrechen und w.o. in den Spielbericht schreiben zu lassen. Folglich waren diese 2 Punkte auf dem Konto von Johannis gelandet.

Unser Ernst machte im ersten Satz kurzen Prozess mit seinem Gegner und zeigte ihm, wer mit 6:2 die Hosen anhat. Das ließ der aber nicht auf sich sitzen und zeigte Ernst mit 3:6, was eine Harke ist. Das es auch in diesem Spiel zu unschönen Szenen kam, sei nur am Rande erwähnt. Schuld war aber nicht unser Ernstl, sondern der auf der Bank sitzende „Betreuer“ aus Johannis. Wer weiß, was der mit Ernst gemacht hätte, wenn er einen Schläger dabei gehabt hätte, aber soweit kam es ja nicht !!! Nachdem dieser Störenfried den Platz verlassen hatte, war auch hier wieder Ruhe eingekehrt und der Super Tiebreak vonnöten. Ernst kämpfte wie immer, hatte dann zum Schluss noch muskuläre Defizite und konnte somit das 7:10 nicht mehr abwenden.

Zu den beiden Doppeln sage ich nichts mehr, die gingen jeweils verloren, womit das Endergebnis mit 0:14 feststand, was wie oben schon erwähnt, den Abstieg bedeutet. Aber das macht uns nichts aus, denn Teamgeist und Spaß am Tennis sind das wichtigste, üben wir weiter und greifen in der nächsten Saison wieder an.

Das war`s mit einem etwas anderen, humoristischen, letzten Sportbericht aus der Bezirksklasse. Grüße und allen eine tolle und erfolgreiche Sommersaison

Euer Sportberichterstatter
Horst Höfling