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Bambini II gewinnt gegen TC 98 Weisendorf

In der Weiherhofer Tennishalle spielten letztes Wochenende Alex, Joschi, Yoko und Hanna gegen die Kinder vom TC Weisendorf. Alex konnte sein Spiel gegen einen sehr sicher spielenden Gegner trotz sehr guter Phasen leider knapp nicht gewinnen. Yoko und ihr Gegner lieferten sich einen wahren Krimi, der leider ebenfalls ganz knapp im MTB aus Yokos Sicht verloren ging. Hannas und Joschis Spiele gingen jedoch ganz klar an uns. Somit waren wir vor den Doppeln zuversichtlich beide gewinnen zu können. Und so kam es auch: Beide Doppel – Alex mit Joschi und Yoko mit Hanna – zeigten eine sehr konzentrierte Leistung und sicherten somit den 4:2 Endstand.

Damit rangiert die junge Bambini II Mannschaft auf einem guten 4. Platz und hat die Möglichkeit im letzten Saisonspiel gegen Herzogenaurach II noch Plätze nach Oben gut zu machen.

Rohrer Herren kurz vor dem Aufstieg in die Landesliga 1

Die 1. Herren marschieren weiter Richtung Aufstieg. Am 28. Januar gelang gegen den ATV Frankonia Nürnberg der vermeintlich entscheidende Schritt auf dem Weg zur Meisterschaft. Die Stimmung nach dem 4:2-Sieg war entsprechend ausgelassen. Zu früh sollte sich trotzdem noch niemand freuen – im letzten Saisonspiel gegen den TSV Altenberg muss noch mindestens ein Match geholt werden um sicher aufzusteigen.

Mit dem ATV Frankonia waren alte Bekannte zu Gast in unserer schönen Rohrer Halle, in der nach kurzzeitiger Glatteisgefahr auch die Heizung rechtzeitig spielbereit war. Noch im Sommer hatten wir gegen diesen Gegner auf heimischer Anlage im Aufstiegsspiel das Nachsehen. Im Winter lief es nun auch dank Verstärkung aus dem fernen Herrieden deutlich besser!

In der ersten Runde machten Marco und Christoph den Anfang. Marco präsentierte sich in voller Rafa-Montur gewohnt kämpferisch und brachte seinen Gegner mit tiefem Slice und glücklichen Linienbällen zur Weißglut. Im zweiten Satz konnte er den Sack leider nicht zu machen und ging so in den für ihn schon zur Gewohnheit gewordenen Matchtiebreak. Obwohl sich Marco hier in den letzten Spielen mit drei Siegen aus drei Spielen als quasi unschlagbar gezeigt hatte, menschelte er diesmal und musste seinem Gegner mit 5:10 den Vortritt lassen. Während Marco für seine Marathonmatches berüchtigt ist, geht es bei Christoph normalerweise schneller zur Sache – so auch dieses Mal. Eigentlich wollte er es in vollen Zügen auskosten, endlich mal gegen einen Gegner zu spielen der auch sein Schüler sein könnte. Am Ende ging es dann aber doch relativ schnell. Mit 6:1 6:0 holte Christoph gewohnt souverän einen für uns wichtigen Punkt. Schön zu sehen, dass die Rollen von Meister und Schüler doch richtig verteilt sind und Christoph sein Trainerhonorar verdient hat.

Also Bühne frei für Runde zwei. Moritz erwischte leider einen schwächeren Tag und machte seinem Ärger ungewohnt deutlich Luft – da musste tatsächlich auch die circa ein Jahrzehnt alte Wilson-Blade-Keule dran glauben. Da sein Gegner aus Down Under dann auch noch sehr konzentriert und weitestgehend fehlerfrei agierte, stand am Ende ein 4:6 2:6 zu Buche. Deutlich besser machte es Yanni. Erst kürzlich aus dem leutholdschen Lazarett entlassen, zeigte er keine Anzeichen von körperlicher Schwäche und dominierte seinen Gegner klar. Im zweiten Satz kam kurzzeitig zumindest etwas Spannung auf, der 6:0 6:2 Erfolg war jedoch zu keinem Zeitpunkt wirklich gefährdet.

Für das Doppel kam es dann zum herriedener Wechselmanöver. Jonas, unser Berichteschreiber der Herzen (den ich hiermit hoffentlich zufriedenstelle), ersetzte Marco, der noch Wichtigeres zu tun hatte. Dieser taktische Schachzug zahlte sich sofort aus. Mit seiner schieren Präsenz und Aura brachte Jonas die Gegner beim Stand von 2:3 im 1. Satz quasi im Alleingang zur Aufgabe. Dass Christoph auch mit auf dem Platz stand wäre fast nicht aufgefallen, hätte er sich während der Punkte nicht durch deutlichen Körperkontakt bemerkbar gemacht. So konnten die beiden gespannt dabei zusehen wie Yanni und Moritz im 1er-Doppel den 4:2 Sieg klar machten. Eingespielt durch das regelmäßige Mittwochstraining holten die beiden einen verdienten 6:1 6:4 Erfolg, der auch Moritz nach dessen trostloser Einzelleistung wieder versöhnte.

Im Anschluss wurde der Sieg noch fröhlich aber mit leichter Zurückhaltung gefeiert. Bei ausbaufähiger Playlist wurden ein paar Kaltgetränke genossen und Pläne für die glorreiche Zukunft geschmiedet. Die Vorschläge der jüngeren Garde nach noch wilderen Feieraktivitäten konnten vom Kapitano erfolgreich abgeschmettert werden, so dass Jonas zumindest halbwegs fit um 7:30 Uhr am nächsten Morgen zum Training mit Marco wieder auf der Platte stehen konnte.

Herren 30 mit 6:0 gegen Rothenburg

Am Samstag liefen unsere Herren 30 mit Andi, Achim, Flo Bär und Roman auf. Gespielt wurde zur ungewöhnlichen Uhrzeit ab 10 Uhr in der Halle des TuS Feuchtwangens.

In der ersten Runde starteten Roman und Achim. An Position 4 war Romans Gegner mit dessen Spielniveau weitestgehend überfordert. Roman verlängerte deshalb gleich die Einspielzeit um 20 Minuten um bis zum Matchende wenigstens eine Stunde auf dem Platz zu stehen. Das Spiel endete 6:0, 6:0 für Roman.

Anders machte es Achim. Nach regelkonformer Einspielzeit war er zu Beginn nicht gut im Spiel und musste gegen einen im Gegensatz zu ihm fast fehlerfrei spielenden Gegner einen schnellen 0:4 Rückstand hinnehmen. Nach kurzer Diskussion ob der Aufschläger Anrecht auf 3 Bälle auf seiner Seite hat und sich beide Spieler wieder voll auf das eigentliche Tennisspiel besannen entwickelte sich im 1. Satz eine ausgeglichene Partie. Achim mit mehr Initiative konnte den Rückstand aufholen und die eigene Fehlerquote bei steigender Präzision in den eigenen Schlägen senken. Schließlich ging der 1. Satz mit einem relativ glatt gewonnenen Tiebreak nach Rohr. Im 2. Satz machte der Rothenburger Spieler zu viele Fehler um noch einmal gefährlich zu werden. Endstand 7:6, 6:1.

Flo Bär hatte zuerst als Zuschauer mit den niedrigen Temperaturen im Zuschauerbereich der Halle zu kämpfen. Durchgefroren betrat er nach Roman den Platz und zeigte den Begeisterten Zuschauern sein seit vielen Jahren nicht mehr angewandtes Aufwärmprogramm. Dermaßen in Schwung gebracht konnte ihn sein Gegner über die gesamte Spielzeit nie wirklich in Bedrängnis bringen. Um sich gegen den nicht gut ins Spiel findenden Gegner neue, herausfordernde Ziele zu setzen versucht Flo vor Achim auf Platz 1 sein Spiel zu beenden, was ihm ganz knapp nicht gelang. Endstand 6:1, 6:2.

So startete das 1er Einzel von Andi regulär auf dem Centercourt. Andi und sein Rothenburger Kontrahent entschlossen sich beide aufgrund ihrer Größe und Aufschlagstärke die gleiche Spielausrichtung zu verfolgen: Voller Energieeinsatz bei den Aufschlägen und Returns. Dementsprechend entwickelte sich ein spannender (Auf-)Schlagabtausch mit kurzen aber schnellen Ballwechseln. Die bessere Aufschlagquote und Qualität entschied das Spiel mit 2:6 und 3:6 für Andi.

Die Anschließenden Doppel wurden von beiden Teams mit 1,2 und 3,4 gespielt. Nachdem der Spieltag schon entschieden war konnte von beiden Mannschaften locker aufgespielt werden und es entwickelten sich tolle Ballwechsel. Beide Doppel gingen ebenfalls in „strait-sets“ mit 1:6, 3:6 bzw. 1:6, 4:6 nach Rohr.

Die Herren 30-Mannschaft steht in der Tabelle somit nach 2 Siegen und einem Unentschieden gut da und hat mit 2 Siegen in den verbleibenden 2 Spielen in heimischer Halle die Möglichkeit auf den direkten Wiederaufstieg in die LL2 (ehem. BL).

 

Midcourt-Mannschaft gegen TSV Altenfurth

Am letzten Sonntag spielte unsere Midcourt-Mannschaft diesmal mit Joschi, Vincent, Toni und Felix gegen eine gut aufgestellte Altenfurther Mannschaft.

In der ersten Runde zeigten Vincent und Felix gutes Tennis. Sie schafften es die Bälle gegen druckvoll spielende Gegenspieler lange im Spiel zu halten und hatten dadurch immer wieder die Möglichkeit Spiele zu machen. Am Ende mussten sich beide in zwei Sätzen geschlagen geben.

Tonis Spiel in der 2. Runde verlief ähnlich wie die beiden Spiele zuvor. Auch er machte ein gutes und konzentriertes Spiel gegen einen routinierteren Gegner und zwang diese oftmals über Einstand, bevor das Spiel auch hier in zwei Sätzen an Altenfurth ging.

Joschi konnte zeitgleich einen Zähler für Rohr nach den Einzeln holen. Vom Aufschlag und Return an spielte er sehr Druckvoll wobei er trotzdem sehr wenige Fehler machte. Sein Gegenspieler hielt gut dagegen wodurch sich sehr sehenswerte Ballwechsel ergaben.

Doppel spielten im Anschluss Joschi mit Vincent und Toni mit Felix.

Toni und Felix  spielten wie im Einzel toll mit und hatten vor allem im ersten Satz immer wieder Chancen. Zu einem Sieg reichte es gegen die guten Gegner aber leider nicht.

Vincent und Joschi hatten da im anderen Doppel besseres Spiel. Beide Teams boten sich einen tollen Schlagabtausch welcher im 2. Satz noch in einem Tiebreak endete. 2 Minuten vor der 3 Stunden-Marke und dem drohenden Spielabbruch wurde der 4. Matchball genutzt um die Bilanz bei der 2:4 Niederlage noch etwas zu verbessern.

Alles in allem schlug sich unsere von den Jahrgängen her eher junge Mannschaft in der Midcourtrunde gegen eine sehr gute Altenfurther Mannschaft sehr gut.  Die gute Stimmung und die Fairness während der Spiele war in jedem Fall erstklassig 🙂

Neujahrsturnier 1. Herren

Neues Jahr, neues Glück: diese Floskel wurde gleich mal beim Neujahrsturnier der 1. Herren geprüft.

Am Samstag, 07.01., waren Breno, Ronny, Jonas, Moritz, Yanni sowie Henrik Osten (aktuell noch TSV Stein) in der eigenen Halle am Start, um 3 Stunden lang ihre mit Plätzchen und Entenbraten herausgeputzten Pracht-Revue-Körper in 5 Einzelrunden über den Teppich zu schieben.

Im Modus Jeder gegen Jeden, obwohl bei der Klamottenwahl auch „Team Europe“ vs. „Team World“ möglich gewesen wäre, konnten alle ihren Touch mal mehr mal weniger präsentieren. Beim ein oder anderen Spieler war sicher auch Wind, Sonne, Untergrund, verschiedene Ballarten oder Bespannung an der jeweiligen Platzierung Schuld.Im Genaueren soll dann auch nicht auf die einzelnen Platzierungen eingegangen werden, vlt. auch weil der Zeilenverfasser einen herausragenden 4. Platz erreicht hat!

Lediglich Yannis Triumph muss erwähnt werden. Da er zumindest ab und an recht ansehnliches Tennis präsentiert hat, geht dieser weltbewegende Sieg, auf den es zu seinem Leidwesen keine ITF Future Punkte gibt, in Ordnung.

Resümee des Tages: Stimmung perfekt, Tennisniveau zu beginn brachial, nach 2 1/2 Stunden leichter Energieeinbruch, zu wenig Kuchen als Verpflegung aber immerhin einen Pokal.

Auf ein wunderbares Tennisjahr 2023!

Bravouröser Sieg der Juniorinnen

Am 7.1.2023 hatten die Juniorinnen ihr viertes Spiel gegen den TSV Pyrbaum. Andrea, Ida und Jule Göttler haben ihre Einzel gewonnen, Alena hat ihr Einzel leider knapp verloren. In den Doppeln ließen die vier Mädels nichts anbrennen und gewannen diese deutlich. Durch diesen 5:1 Sieg verteidigten die Juniorinnen ihren ersten Tabellenplatz.